II.2 Das Werk der Bücher

Von besonderem Interesse für die Gutenberg-Forschung sind Doku­mente, welche eingehende Schlußfolgerungen zu seinem Wirken zu­lassen: jene zum Straßbur­ger Dritzehen-Prozeß, das sogenannte Hel­maspergersche Notariatsin­strument und der Brief des Enea Silvio Piccolo­mini [1].

Die Gerichtsakten zum Dritzehen-Prozeß von 1439 zeigen Guten­berg »als einen unternehmenden Kaufmann, als einen einfallsreichen Erfinder und einen handwerklichen Meister« [2]. Mit Finanzkräftigen Geschäftspart­nern traf er im März des Jahres 1438 eine schriftliche Vereinbarung über die Produktion von Wallfahrtsspiegeln, die für die nächste Heiligtums­fahrt nach Aachen einen hohen Absatz und somit gute Gewinne verspra­chen. [3] Um eine große Menge an Spiegeln schnell und günstig herstellen zu können, entwickelte Gutenberg ein eigenes Verfahren, daß auf der Verwendung von Druckformen und einer Presse beruhte. [4] Die Gesell­schafter »hatten aber noch einen zweiten Vertrag ab­ge­schlos­sen« [5]. »Derart verschwiegen wurde das zweite Unternehmen angegangen, […] daß auch den Zeitgenossen im Straßburger Gerichtsprozeß nicht eine Einzelheit da­von zu Ohren kam und bis heute das Geheimnis bewahrt ge­blieben ist.« [6] Aufgrund eines fehlenden Urheberrechts ver­pflichteten sich Gutenberg und die anderen Gesell­schafter nämlich dazu, nichts über ihr Vorhaben preiszugeben, »um nicht von möglichen Konkurrenten ausgestochen zu wer­den« [7]. Nicht selten wird davon aus­ge­gan­gen, daß hier erste Schritte zur Entwicklung des Buchdruckverfahrens geheimgehalten werden sollten. »Auf die in der For­schung angegangene Fra­ge, wie und ob Gutenberg be­reits in Straß­burg gedruckt haben könnte, [kann allerdings] keine befrie­digende Ant­wort gegeben werden […].« [8]

Das Helmaspergersche Notaria­tsinstrument vom 6. November 1455, bei dem es sich wiederum um Prozeßunterlagen handelt, und der Brief des Piccolomini sind die einzigen zeitge­nössischen Quellen, die über Gu­tenbergs Erfindung des Buchdrucks und der damit verbundenen Ge­schäftspartnerschaft mit Johannes Fust Auskunft geben. Während Fust die benötigten finan­ziellen Mittel von über 1500 Gulden für das gemein­same Werk der Bücher, den Aufbau der gemeinsamen Offizin und den Druck der sogenannten Gutenberg-Bibel besorgte, brachte Gutenberg seine Erfindung und sein handwerkliches Können in die Gemeinschaft ein. [9] Letzterer konnte wahrscheinlich schon während seines Aufenthalts in Straßburg beobachten, daß dem »überaus mühseligen, langwie­rigen und kostspieligen Weg« [10] der traditionellen, handschriftlichen Herstel­lung von Kodizes eine immer größere Nachfrage gegenüberstand, die durch die Skriptorien nicht befriedigt werden konnte [11]. »Im allgemeinen Konsens geht man heute von einer Urdruckerei Gutenbergs aus […], die spätestens ab 1448 existierte.« [12] Vermutlich hat sich Fust anhand der dort erzielten Ergebnisse da­von überzeugt, »daß Gutenberg ein ausgereif­tes technisches Verfahren zur Vervielfältigung von Texten erfunden hatte« [13], welches eine rationellere, kostengünstigere Produktion als die der Schreiberwerkstätten zuließ, denn das von ihm investierte Kapi­tal ent­spricht dem heutigen Gegenwert von weit mehr als ½ Million Euro [14].

Im Zentrum der Gutenbergschen Erfindung steht die Herstellung von gleichmäßigen und gleichförmigen Drucklettern in theoretisch unbe­grenzter Anzahl durch die Verwendung eines Handgießinstrumentes: [15]

Zunächst wurde auf der Spitze eines Stahlstabs eine Letter eingraviert. Der Einzelbuch­stabe erschien dort erhaben und seitenverkehrt [sogenannte Patrize]; der Stab wurde dann mit einem Hammer in weicheres Kupfer eingeschlagen, und es entstand ein seiten­richtiger, vertiefter Abdruck des Buchstabens [die Matrize]. Dies war nun die Gußform, die in ein Gießinstrument einjustiert werden mußte. Das Gußmaterial wurde eingefüllt, und es entstand eine Bleiletter mit einem erhabenen, wiederum spiegelverkehrten Buch­staben. [16]

Das hergestellte Typenmaterial, daß nun prinzipiell für unendlich viele verschiedene Texte zur Verfügung stand, wurde dann in die Setzkästen so einsortiert, daß häufig gebrauchte Buchstaben für die Setzer möglichst leicht zu erreichen waren. [17] Danach wurden nun die Einzellettern in ei­nem Winkelhaken zu Zeilen zusammengetragen, welche dann im soge­nannten Setzschiff zu einer Spalte oder Seite zusammengefügt wurden, wobei mit Hilfe der Regulierung des Wort- und Zeilenabstandes durch Blindmaterial der Satzspiegel genau justiert werden konnte. [18]

Der Satzspiegel wurde dann mit einem halbkugelförmigen Lederballen eingefärbt und auf die Presse gelegt. Das zu bedruckende Papier wurde angefeuchtet, um die Farbe besser anzunehmen, und dann in dem klappbaren Preßdeckel mit mehreren Nadeln [»Punkturen«] fixiert. Ein Rahmen wurde darüber geklappt, der in der Größe des Satz­spiegels eine Aussparung hatte, damit die Blattränder beim Drucken nicht beschmutzt wurden. Der Wagen mit dem Satz und dem Deckel mit dem Papier wurde dann unter die Druckplatte, den Tiegel, geschoben, und der Tiegel mit einem kräftigen Ruck auf das Pa­pier gedrückt. [19]

Gutenbergs Buchdruckverfahren ist zwar aus der heutigen Perspektive »ebenso einfach wie genial« [20], doch handelt es sich aus der Sicht des Erfin­ders um »eine Kompilation vieler Erfindungen und modifizierter Anwendungen bekannter Arbeitserfahrungen für den Letterndruck« [21]. Soweit der Buchdruck auch mit beweglichen Lettern in Korea bereits viel früher entwickelt worden ist, scheint eine direkte Beeinflussung Guten­bergs durch die ostasiatischen Druckverfahren zwar durchaus möglich, ist aber nicht nachzuweisen. [22]

Will man gleichwohl die Einzigartigkeit der Gutenbergschen Er­findung hervorheben, so läßt sich […] auf zwei Kompo­nenten verweisen, die in der Tat den europäischen Buchdruck grundsätzlich vom fernöstlichen unterschieden. Eine solche Unter­scheidung bezieht sich zum einen auf die verwendete Schrift und zum anderen auf die bemerkenswerte Tatsache, daß der Buchdruck in Europa auf einer Presse erfolgte. Denn eine Buchdruckerpresse blieb im Fernen Osten all die Zeit unbe­kannt. […] Der zweite fundamentale Unterschied zwi­schen dem europäi­schen und dem ostasiatischen Buchdruck besteht in der grundsätzlichen Andersartigkeit des zugrunde liegenden Schriftmaterials. Die chinesische Schrift, wie sie bis in die Neuzeit hinein im gesam­ten ostasiatischen Raum vorherrschend war, basiert auf Ideo­grammen, also auf Schriftzeichen, die nicht wie beim abstrakten euro­päischen Alphabet einen phone­tischen Ton wiedergeben, sondern einen ganzen Begriff. […] Der Mobillettern­druck konnte sich daher, obwohl frühzeitig erfunden, im ge­samten fernöstlichen Raum nicht durchsetzen. [23]

Des weiteren gilt es, »einen dynamischen Prozeß der Entwicklung zu konstatieren, statt auf eine statische, einmalige Großtat zu schauen« [24]:

Der Mobilletterndruck [kann] mit Sicherheit nicht ad hoc erfunden worden sein. Bedenkt man die Vielzahl seiner komplexen Struktu­ren, die von der Kon­struktion der Presse über das Entwerfen, Schneiden und Gießen der Lettern bis zum Entwurf des Setzkastens rei­chen – Probleme wie die Mischung der Metalle für die Pa­trizen, Matrizen und Lettern, die Zusammenstellung der Druckfarbe oder das Anfeuch­ten des Papiers einmal außer acht ge­lassen –, bedenkt man diese Komplexität des heute als klassisch geltenden Buch­drucks, so läßt sich leicht einsehen, daß zur Umsetzung der einen Idee eine lange Zeit des Versuchens und Probierens vonnöten war. [25]

Sicherlich wurde die neue Technik ausgiebig an Kleindrucken wie bei­spielsweise Ablaßbriefen getestet, bevor man mit der Arbeit an der auch als B 42 bezeichneten, zweiundvierzigzeiligen Bibel begann. [26]

Als Vorlage für den lateinischen Text der Bibel diente »die ›Vulgata‹ des heiligen Hieronymus aus dem 4. Jahrhundert, die entscheidende Textgrundlage für jede theologische Arbeit und für die religiöse Un­terweisung im gesamten Mittelalter« [27]. Sie wurde allerdings erst im Jahr 1546 vom Konzil von Trient als maßgeblicher Text für »die« Bibel fest­gelegt. [28] Vergleicht man die Gutenberg-Bibel mit einer zur gleichen Zeit gefertigten prachtvollen Bibelhandschrift, so lassen sich deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede feststellen. Dies ist wenig verwunder­lich, wenn man weiß, daß versucht wurde, die Handschriften in allen Aspekten zu imitieren.

Gutenberg wählte als Vorlage der Schrifttype seiner Zweiundvierzigzeiligen Bibel die feier­lichste Buchschrift seiner Zeit, die Textur, die so heißt, weil sie an ein Gewebe erinnert. Er bildete sie so gut nach, daß der Leser anfäng­lich meinen durfte, er habe eine Handschrift vor sich. [29]

Aber es wurde nicht bloß versucht, die Schrift, Kolumnenaufteilung und den Blocksatz der Handschriften nachzuahmen. [30] Michael Giesecke ist zuzustimmen, wenn er schreibt, daß es vielmehr noch »Gutenbergs Anliegen war, die besten Leistungen der Skriptorien zu überbieten«[31].

Das anfängliche Bestreben, auch den Rotdruck – die Arbeit der Rubrikatoren – technisch umsetzen zu wollen, wurde aus organisato­rischen und wirtschaftlichen Gründen recht schnell wieder aufgegeben. [32] Es wurde schließlich »nur der Schwarzdruck in der Presse erstellt« [33] und »das maschinell hergestellte Produkt […] anschließend handwerklich aufwendig veredelt« [34]. Dazu wurden nicht nur die entsprechenden Stellen für die Initialen und die farbigen Kolumnentitel freigelassen, sondern auch ein ausreichend breiter Rand für aufwendige Illustrationen zur Verfügung gestellt. Die Bibeln konnten also nach regionalen Vorlieben oder dem persönlichen Geschmack der Käufer künstlerisch ausgestaltet werden. »Keine der erhaltenen neunundvierzig Gutenberg-Bibeln sieht daher wie die andere aus, jede ist anders rubriziert und illuminiert.« [35]

Insgesamt wurden zirka 180 Exemplare der 1282 Seiten starken, im Groß-Folio-Format gedruckten B 42 hergestellt, davon 40 auf Pergament und 140 auf Papier. [36] Jüngere Untersuchungen zu Dauer und Zeitpunkt des Bibeldrucks kommen zu dem Ergebnis, daß Anfang 1452 mit der Herstellung der Gutenberg-Bibel begonnen wurde, und daß diese dann im Oktober 1454 [37] fertig ausgedruckt vorgelegen haben muß. Brauchte ein Schreiber zur Abschrift einer vollständigen Bibel bisher etwa drei Jah­re, konnten also nun im gleichen Zeitraum 180 Exemplare hergestellt werden. [38] »Um sie zu produzieren, brauchten Gutenbergs Mitarbeiter 100.000 Drucktypen, 230.760 Arbeitsgänge [und] 48.000 Papierbögen à 16 Seiten […].«[39] Der Löwenanteil des zur Verfügung stehenden Kapitals wurde dabei für die Herstellung des Schriftmaterials, den Kauf des benö­tigten Papiers und Pergaments und nicht zu vergessen die Löhne der etwa 14 bis 16 Mitarbeiter aufgebraucht. [40] Insbesondere die latein­kundigen Korrektoren und Setzer mußten standesgemäß bezahlt werden. Sie waren aufgrund ihrer Bildung mit Sicherheit teurer und zudem schwerer zu ersetzen als die anderen Arbeitskräfte.

Trotzdem waren »sowohl der Pergament- als auch der Papierdruck […] um 1454 jeweils etwa 75 Prozent preiswerter als eine kalligraphisch hergestellte Bibelhandschrift« [41]. Dem zwar meist überschätzten, aber na­türlich trotzdem gegebenen finanziellen Risiko standen somit nicht nur sehr gute Absatzmöglichkeiten – denn Abnehmer wurden schnell ge­funden [42] – sondern auch besonders hohe Gewinnchancen gegenüber. Das ökonomische Wagnis war demnach geringer, als man im allgemeinen an­nimmt. Gutenberg und Fust haben die günstigeren Herstellungskosten wohl kaum dem Käufer zu Gute kommen lassen, sondern werden die üb­lichen Preise der wertvollen Handschriften verlangt haben. [43] Ihre Bibel war der kalligraphischen Konkurrenz schließlich »im Hinblick auf Design, Ausstattung und Benutzerfreundlichkeit« [44] mindestens gleichwertig.

Dies zeigt sich inbesondere am bereits erwähnten Brief des Enea Silvio Piccolomini. Ihm wurden 1454 in Frankfurt Teile der noch in Produktion befind­lichen B 42 vorgeführt. Besonders fiel ihm die ›saubere‹ und ›kor­rekte‹ Typographie der Bibel auf. Er teilte daher dem schon älteren Kardi­nal Juan de Caravajal in seinem Brief mit, dieser könne das Werk pro­blemlos auch ohne die Zuhilfenahme einer Brille lesen: »Non vidi biblias integras, sed quintoriones aliquot diversorum librorum, mundissime ac cor­rectissime litterae , nulla in parte mendaces, quos tua dignatio sine labo­re et absque berillo legeret« [45].

Quellenangaben

(1) Dieser jüngste Quellenfund durch Erich Meuthen (vgl. Erich Meuthen: »Ein neues frühes Ruellenzeugnis (zu Oktober 1454?) für den ältesten Bibeldruck. Enea Silvio Piccolomini am 12. März 1455 aus Wiener Neu­stadt an Kardinal Juan de Carvajal«, in: Gutenberg-Jahrbuch 1982, S. 108 ff.) gilt als »echte Sensation für die Gutenberg­forschung« (Leonhard Hoffmann: »Die Gutenbergbibel. Eine Kosten- und Gewinn­schätzung des ersten Bibeldrucks auf der Grundlage zeitgenössischer Ruellen«, in: Ar­chiv für Geschichte des Buchwesens (AGB) 39 (1993), S. 255). Dieses Dokument ermöglicht nämlich unter anderem, den Fertigstellungszeitraum der Gutenberg-Bibel genauer zu bestimmen.

(2) Füssel: Gutenberg, S. 24

(3) Vgl. Wagner: Bekannter Unbekannter, S. 126 ff.

(4) Vgl. ebd.

(5) Füssel: Gutenberg, S. 26

(6) Venzke: Johannes Gutenberg, S. 91

(7) Ebd., S. 94

(8) Ebd., S. 115

(9) Vgl. Venzke: Johannes Gutenberg, S. 183

(10) Tilo Brandis: »Handschriften- und Buchproduktion im 15. und frühen 16. Jahr­hundert«, in: Ludger Grenzmann & Karl Stackmann (Hrsg.): Literatur und Laien­bildung im Spätmittelalter und in der Reformationszeit. Symposion in Wolfenbüttel 1981, Stuttgart 1984, S. 178

(11) Vgl. Fleischmann: Metallschnitt und Teigdruck, S. 80

(12) Wagner: Bekannter Unbekannter, S. 130

(13) Hoffmann: Die Gutenbergbibel, S. 260

(14) Vgl. Venzke: Johannes Gutenberg, S. 178

(15) Vgl. Füssel: Gutenberg, S. 31

(16) Ebd.

(17) Vgl. Kapr: Johannes Gutenberg, S. 129. Schon die Produktion von Handschriften wurde zu optimieren versucht: »Miniaturen zeigen Schreiber, die für Vorlage eine Buchstütze und den Tisch für die Abschrift benutzten. Mobiliar, das speziell fürs Ko­pieren angefertigt wurde und dem Zweck diente, die Blickverlagerung zwischen Vor­lage und Abschrift so gering wie möglich zu halten« (Paul Saenger: »Lesen im Spät­mittelalter« in: Roger Chartier & Guglielmo Cavallo (Hrsg.): Die Welt des Lesens. Von der Schriftrolle zum Bildschirm, Frankfurt a.M. / New York 1999, S. 193).

(18) Vgl. Füssel: Gutenberg, S. 30 f.

(19) Ebd., S. 33

(20) Ebd., S. 30

(21) Kapr: Johannes Gutenberg, S. 130

(22) Vgl. Venzke: Johannes Gutenberg, S. 158 sowie Giesecke: Der Buchdruck in der frü­hen Neuzeit, S. 77

(23) Venzke: Johannes Gutenberg, S. 154 ff.

(24) Stephan Füssel: »Gutenberg-Forschung: Kulturwissenschaftliche Aspekte des frühen Buch­drucks«, in: Sabine Wefers (Hrsg.): Von Gutenberg zum Internet. 7. Deutscher Bibliothekongress, 87. Deutscher Bibliothekartag in Dortmund 1997, Frankfurt a. M. 1997, S. 23

(25) Venzke: Johannes Gutenberg, S. 116

(26) Fleischmann: Metallschnitt und Teigdruck, S. 88 f.

(27) Füssel: Gutenberg, S. 30

(28) Vgl. Werner Faulstich: Medien und Öffentlichkeit im Mittelalter: 800 – 1400 (Die Ge­schichte der Medien Bd. 2), Göttingen 1996, S. 122 sowie Julia Dominique: »Die Gegenreformation und das Lesen« in: Roger Chartier & Guglielmo Cavallo (Hrsg.): Die Welt des Lesens. Von der Schriftrolle zum Bildschirm. Frankfurt a.M. / New York 1999, S. 354

(29) Jan Tschichold: Erfreuliche Drucksachen durch gute Typographie. 3. Aufl., Augsburg 1996, S. 39

(30) Füssel: Gutenberg, S. 37

(31) Giesecke: Der Buchdruck in der frühen Neuzeit, S. 701. Mehr zu Gutenbergs mögli­chen Motiven folgt in Kapitel 2.3 dieser Arbeit.

(32) Hoffmann: Die Gutenbergbibel, S. 271

(33) Füssel: Gutenberg, S. 34

(34) Jochen Hörisch: Der Sinn und die Sinne. Eine Geschichte der Medien, Frank­furt a. M. 2001, S. 134

(35) Füssel: Gutenberg, S. 34

(36) Vgl. ebd., S. 39 ff.

(37) Vgl. Venzke: Johannes Gutenberg, S. 190

(38) Vgl. ebd., S. 42

(39) Hörisch: Der Sinn und die Sinne, S. 134

(40) Vgl. Hoffmann: Die Gutenbergbibel, S. 299

(41) Hörisch: Der Sinn und die Sinne, S. 137

(42) Vgl. Füssel: Gutenberg, S. 45

(43) Vgl. Hoffmann: Die Gutenbergbibel, S. 301

(44) Hörisch: Der Sinn und die Sinne, S. 134

(45) Zitiert nach Meuthen: Ein neues frühes Ruellenzeugnis, S. 110 (Hervorhebungen nicht im Original); Deutsche Übersetzung: »Vollständige Bibeln habe ich nicht gese­hen, vielmehr einige Ruinterne mit verschiedenen Büchern [der heiligen Schrift] in höchst sauberer und korrekter Schrift, nirgendwo nachgemacht; deine Gnade würde sie mühelos und ohne Brille lesen können« (ebd., S. 116).